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Pendlerpauschale, Verkehrsabsetzbetrag



Die Pendlerpauschale ist nicht aus der UBGr auszuscheiden.

Dieser Leitsatz ist zumindest irreführend: Das Pendlerpauschale ist als ein Lohnsteuerfreibetrag der UBGr hinzuzurechnen (EFSlg 74.094). Die Pendlerpauschale erhöht (scheinbar) das Nettoeinkommen, weil die Lohnsteuerbemessungsgrundlage vermindert wird und dadurch der Abzug für Lohnsteuer geringer wird. 

Anderes gilt für den Verkehrsabsetzbetrag (§ 33 Abs. 5 Z. 1 und § 57 Abs. 3 EStG) der als Steuergutschrift tatsächlich dem Steuerpflichtigen gutgeschrieben wird.

Beachtlich können aber immer außergewöhnliche Aufwendungen sein um von der Wohnung zur Arbeit zu kommen. Diese müssen aber die Kosten eines durchschnittlichen Arbeitnehmers übersteigen. ME wäre es daher angemessen, aufgrund der offensichtlichen Zweckwidmung (unzumutbare Fahrtbelastung) die Steuerersparnis aus der UBGR auszuscheiden.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstersiehe zu den Kosten eines PKW (Fahrtkosen des Unterhaltspflichtigen)

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