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Vaterschaftsanfechtung nach künstlicher Befruchtung



Hat der Ehemann der Mutter einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung mit dem Samen eines Dritten in Form eines gerichtlichen Protokolls oder eines Notariatsakts zugestimmt, so kann nicht die Feststellung begehrt werden, dass das mit dem Samen des Dritten gezeugte Kind nicht vom Ehemann der Mutter abstammt (§ 157 ABGB).

Anmerkung: dem Ehemann steht aber immer der Beweis offen, dass die Zeugung des Kindes nicht im Rahmen der fortpflanzungsmedizinischen Behandlung geschehen ist.

§ 157 ABGB bis 31.01.2013



ABGB § 157 Hat der Ehemann der Mutter einer medizinisch unterstützten
Fortpflanzung mit dem Samen eines Dritten in Form eines
gerichtlichen Protokolls oder eines Notariatsakts zugestimmt, so
kann nicht die Feststellung begehrt werden, dass das mit dem Samen
des Dritten gezeugte Kind nicht vom Ehemann der Mutter abstammt.

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