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Anspannungsgrundsatz und Studium des Unterhaltspflichtigen



Keine Anwendung des Anspannungsgrundsatzes gegen einen Studenten, der sein Studium zielstrebig betreibt und in absehbarer Zeit erfolgreich abschließen wird.

Bei einer unbegründeten Verzögerung des Studienabschlusses kommt die Anspannungstheorie zum Tragen.

Anspannungsbeispiel: 17 Semester Studium der Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung. 16 Semester Durchschnittsstudiendauer, 10 Semester Mindeststudiendauer. 40 von 70 Prüfungen positiv abgelegt - Anspannung gerechtfertigt.

Anspannung wenn übliche Studiendauer überschritten wird und noch keine Aussichten auf baldigen Abschluss und Aufnahme einer Arbeitstätigkeit.

Bei einer Weiterbildung des Unterhaltspflichtigen kann dann, wenn damit voraussichtlich eine Besserstellung des Unterhaltsberechtigten verbunden ist, etwa auch ein Hochschulstudium des Vaters im Interesse des Unterhaltsberechtigten liegen. Im Hinblick auf die Ausbildungsform ist dabei aber zu berücksichtigen, dass nahezu sämtliche Ausbildungszweige auch in zeitlicher Gestaltung angeboten werden, die auch für voll berufstätige Unterhaltspflichtige bewältigbar ist.

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