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Abfertigung neu, Mitarbeitervorsorgekasse



Beiträge des Arbeitsgebers zur Mitarbeitervorsorgekasse (Abfertigung neu) sind nicht in die UBGR einzubeziehen.

Warum es im unterhaltsrechtlichen Zusammenhang von Bedeutung sein sollte, dass der Kläger ursprünglich beabsichtigt hatte, seine im System der „Abfertigung neu" bestehende Pensionsanwartschaft „stehen zu lassen" und nur deshalb von der Möglichkeit der Auszahlung des Abfertigungsbetrags nach Beendigung seines Dienstverhältnisses Gebrauch gemacht hat, weil er nur so in der Lage war, seine Verbindlichkeiten - zur Gänze! - zu tilgen, ist nicht nachvollziehbar. Abgesehen davon, dass es gerade im vorliegenden Fall eher auf einem Zufall beruhte, dass der Kläger einige Jahre vor Beendigung seines
Dienstverhältnisses in das neue System „umsteigen" konnte, hätte er auch nach dem alten Abfertigungsrecht die Möglichkeit gehabt, einen ihm zukommenden Abfertigungsbetrag längerfristig in einer Weise anzulegen, die ihm nach Beendigung seines Erwerbslebens eine laufende „Zusatzpension" verschafft hätte. Davon, dass das neue Abfertigungsrecht eine neue - noch ungelöste - Frage mit sich gebracht hätte, wenn sich ein Beschäftigter entgegen seiner ursprünglichen Intention seine Abfertigung bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses auszahlen lässt, kann keine Rede sein.

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