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Zerüttungskausalität



Gerade bei der Zerüttungskausalität einer Eheverfehlung und des Ursachenzusammenhangs muss die gesamte Geschichte der Ehe, deren Verlauf sowie die Entstehung und die Entwicklung der Konflikte betrachtet werden.

 

Bei der Frage der Zerrüttungskausalität ist - anders als bei der Qulifizierung eines bestimmten Verhaltens als schwere Eheverfehlung - das Empfinden des verletzten Ehegatten zu berücksichtigen, wobei es allerdings unzulässig ist, den Verletzten unter Hinweis auf andere, weniger empfindliche Eheleute oder auf höhere sittliche Gesichtspunkte auf seine Pflicht, trotz der Kränkung an der Ehe festzuhalten, zu verweisen.

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