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Neuregelung der Obsorge



Nach § 180 (3) ABGB kann jeder Elternteil, nachdem die Obsorge endgültig geregelt wurde, sofern sich die Verhältnisse maßgeblich geändert haben, bei Gericht eine Neuregelung der Obsorge beantragen. Besteht daher schon eine Obsorgeregelung, ist eine Änderung auf Antrag eines der Elternteile nur bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse zulässig. Eine solche nachträgliche Änderung setzt zwar anders als eine Sicherungsverfügung nach § 181 ABGB keine Gefährdung des Kindeswohls voraus. Eine Änderung der Verhältnisse muss aber derart gewichtig sein, dass das zu berücksichtigende Postulat der Erziehungskontinuität in den Hintergrund tritt.

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